Führung kann leicht gehen –Als Führungsfrau ganz entspannt führen

Führung kann leicht gehen –Als Führungsfrau ganz entspannt führen

Viele Frauen scheuen sich in Führung zu gehen. Sie haben Befürchtungen, Ihre Familie zu vernachlässigen, den vielfältigen Rollenanforderungen nicht gerecht zu werden oder schrecken davor zurück, in einer oft männerdominierten Welt ihre Frau zu stehen.

Völlig zu Unrecht, denn mit ein paar Tricks und der weiblichen Adaption männlicher Erfolgsrezepte kann dies ganz leicht gelingen.

Netzwerken zum Erfolg

Gerade im Bereich Netzwerken können wir von den Männern lernen. Sie schaffen sich frühzeitig ihre Beziehungswege zum Erfolg und netzwerken. Sei es durch Alumni der Schule, Universität oder später durch berufliche, caritative oder private Netzwerke. So pflegen sie von Beginn an Kontakte, die ihnen später den beruflichen Weg nach oben ebnen. Das ist für sie selbstverständlich und setzt sich häufig auch in ihrer beruflichen Umgebung fort, wo durch gemeinsame Hobbies ein ganz selbstverständlicher Transfer in den privaten Bereich erfolgt.

Also zögern wir nicht, sondern fangen endlich an, unsere Position zu stärken und uns zu vernetzen, um uns gemeinsam zum Erfolg zu verhelfen. Das kann zunächst in reinen Frauennetzwerken erfolgen, später jedoch unbedingt auch dort, wo Männer sich treffen. Denn hier wird noch häufig der Kuchen verteilt.

Mentoren sind Türöffner

Scheuen Sie sich nicht, auf dem Weg nach oben gerade auch männliche Mentoren zu Rate zu ziehen.
Dies ist unabdingbar, wenn Sie sich in Männerdomänen bewegen. Sie haben die nötigen Kontakte, wissen, wer Sie unterstützen kann und können ihnen wertvolle Tipps geben.

Außerdem sind es Männer, die ihnen die Türe zu den internen Netzwerken und Führungszirkeln öffnen können. Das männliche Ego wird ihnen da sehr gerne behilflich sein.

Sagen Sie öfter mal JA

Sind wir doch mal ehrlich: Wenn es um die Verteilung von Positionen, wichtigen Aufgaben, prestigeträchtigen Veranstaltungen geht, stellen wir Frauen uns gerne hintenan.

Trotz bester fachlicher Kompetenzen halten uns unsere weiblichen Eigenschaften davon ab, uns in den Vordergrund zu drängen, während Männer oft erst einmal JA sagen, ohne zu  wissen, ob sie der
Aufgabe gewachsen sind.

Also trauen Sie sich mehr zu! Sagen Sie einfach mal JA und überlegen dann, wie Sie die Aufgabe bewältigen können. Das zeugt von Selbstvertrauen und Führungskompetenz und verschafft Ihnen Achtung.

Perfektion steht Ihrem Erfolg im Weg

Ein häufig bei Frauen anzutreffendes Phänomen ist, dass sie alles 150% machen wollen. Dabei steht die gerade dieser Perfektionismus und die Übererfüllung ihrem Erfolg ganz gravierend  im Weg.

Denn sie trauen sich manche Aufgaben nicht zu, setzen sich selbst unter Zeit- und Erfolgsdruck, bekommen zu wenig abgearbeitet und haben keine Zeit für andere interessantere Themen und Optionen.

Also vertrauen Sie dem guten alten Pareto-Prinzip und arbeiten Sie mit 20% des Gesamtaufwands 80% der Ergebnisse ab. Weniger ist mehr. Trauen Sie sich einfach. Statt in einer Sitzung 150% vorbereitet zu sein, machen Sie einfach mit einem fulminanten Vorschlag und einem starken Abgang von sich reden. Sie werden über die Wirkung erstaunt sein.

Schaffen Sie sich ihre Bühne

Was nutzt es, wenn Sie fachlich brillant sind, aber kaum jemand davon weiß? Wohl nicht besonders viel.

Deshalb – machen Sie es wie ihre männlichen Kollegen und suchen sich die passenden Bühnen. Ob Präsentationen, Vorträge, Workshops oder Kongresse, stehen Sie parat und zeigen der Welt, was Sie können.

Nur Mut, auch wenn es am Anfang noch etwas schwer fällt. Mit jedem Auftritt wird es besser und Perfektion ist auch hier vor allem eines:  Ziemlich langweilig.

Also worauf warten sie noch?

Seien Sie nicht der bessere Führungsmann, sondern eine wunderbar weibliche Führungsfrau.

 

Näheres finden Sie in meinem Buch ‚Der Anti-Stress-Trainer für Führungsfrauen‘  – http://www.springer.com/de/book/9783658123963

Ich bringe Sie in Führung – Mehr zu meinen Coaching- und Trainingsangeboten:  http://www.magway.de

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